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Roher Buchweizenbrei mit Heidelbeeren ...die glutenfreie Variante...

Buchweizen hat mein Leben zum ersten Mal in der Ausbildung zur Akupunkteurin gestreift. Wir hatten dort klassische westliche Ernährungslehre bei einer coolen Ernährungsberaterin und sie hat uns erzählt, dass sie Buchweizen als Alternative zum Hackfleisch in die Bolognese-Sauce packt. Und laut ihr merkt kaum jemand den Unterschied 🙂

Ich habe zwar immer noch nicht ausprobiert, ob das wirklich stimmt (eigentlich eine gute Idee für einen weiteren Blogartikel), aber der Buchweizen hat inzwischen in meiner Küche einen festen Platz erhalten. Hauptsächlich in Form von Mehl.

Ich habe während meiner Yogalehrer-Ausbildung immer wieder für alle gekocht und gebacken. Und in unserer Gruppe waren unter anderem Veganer, Vegetarier und auch Leute die auf Gluten allergisch reagieren. Deshalb habe ich oft mit Buchweizenmehl gebacken und muss sagen, ich mag es sehr gerne. Es hat einen leicht nussigen Geschmack und ist frei von Gluten.

Das liegt daran, dass Buchweizen, obwohl der Name etwas anderes behauptet, kein Weizen und auch kein Getreide ist. Er gehört zusammen mit Quinoa und Amaranth zu den sogenannten Pseudogetreiden. Das sind Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süssgräser gehören, aber ähnlich wie Getreide verwendet werden.

Buchweizen enthält ungefähr 10% hochwertiges Eiweiss, ist also nicht zu unterschätzen.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Roher Buchweizenbrei mit Heidelbeeren

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Portionen: 2 Zubereitungsdauer: 10 min, über Nacht quellen lassen

Zutaten

  • 100 g Buchweizen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Banane (oder alternativ: 2-3 getrocknete Datteln)
  • 50 g Heidelbeeren (frisch oder TK) und ein paar zum Dekorieren
  • etwas geriebene Vanilleschote
  • optional:
  • 1 TL Süsse (nach Geschmack und Diät: Honig, Ahornsirup usw.)
  • Topping: Kokos- oder Schafjogurt (nach Geschmack)

Anleitung

1

Den Buchweizen über Nacht mit Wasser bedecken und zusammen mit dem Zitronensaft einweichen.

2

Anschliessend Wasser abgiessen und unter fliessendem Wasser abspülen.

3

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einem einheitlichen Brei verarbeiten.

Hinweise

Tipp: Wer den Brei lieber warm mag oder seiner Verdauung etwas Gutes tun will, kann ihn einfach kurz erwärmen...

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