Rezepte/ Süsses

Mango-Cashew-Cheesecake Die milch- und sojafreie Alternative

Heute feiert meine Freundin Geburtstag. Und es hat sich eingebürgert, dass ich statt einem Geschenk einen Kuchen bringe.

Bis jetzt waren das immer traditionelle Kuchen. Mit Mehl, Zucker und Eiern. Obwohl ich selber schon eine Weile nicht mehr so esse, backe ich doch hin und wieder für Familie und Freunde nach den traditionellen Rezepten. Nun habe ich diese Woche beschlossen, dass ich doch einfach versuchen könnte, auch an diesen Orten meine neuen zuckerfreien Kreationen auszuprobieren.

Ich bin tatsächlich etwas nervös. Mit den traditionellen Rezepten war ich quasi auf der sicheren Seite. Alles schmeckte (meistens) toll und ich war die Backfee, die immer wieder neue coole Rezepte gefunden hat. Muss ich nun diesen Titel abgeben?

Die gesunden Kuchenvarianten habe ich meistens im geschützten Yogarahmen oder an Weiterbildungen präsentiert. Dort wusste ich, dass sich die meisten Leute ähnlich ernähren wie ich.

Nun also das grosse Outing – ein gesunder Kuchen an einer Geburtstagsparty! Hihi.

Natürlich ist das alles eine Sache der Präsentation. Früher hat es mich nicht besonders gekümmert, wie die Kuchen aussahen, Hauptsache sie schmeckten!

Heute muss für mich auch klar das Äussere überzeugen. Denn wenn jemand weiss, dass ein Kuchen gesund ist und er auch noch so aussieht, dann ist die Chance höher, dass er am Buffet zum Nachbarkuchen greift :).

In grossen gemischten Runden sollte man auch tunlichst die Begriffe gesund und ohne Zucker meiden.

Ich stelle Euch also nun den Mango-Cashew-Cheesecake vor (ohne Zucker und gesund :))

Man kann den Kuchen natürlich auch kleiner machen, da er sehr nahrhaft ist. Für eine 18 cm Springform einfach die Zutaten halbieren.

Mango-Cashew-Cheesecake

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Portionen: Springform 24 cm, ca. 20 Stk Zubereitungsdauer: 1 h, 1 Nacht Einweichzeit

Zutaten

  • 200-250 g getrocknete Datteln, entsteint
  • 150 g Mandeln
  • 80 g Kokosraspel
  • 350 g Cashewkerne, über Nacht in Wasser eingelegt
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 Limetten, Saft
  • kleine Dose Kokosmilch (200 m), nur das Dicke
  • 2 EL Honig (oder für die vegane Variante 2 EL Agavendicksaft)
  • 1 reife Banane
  • 2 Mango, reif
  • Agar Agar (8 g) oder Gelatine (ca. 6 Blatt)

Anleitung

1

Für den Boden die Mandeln und die Kokosraspeln in einer Küchenmaschine fein hacken.

2

Die Datteln und das Kokosöl dazugeben und so lange hacken bis eine klebrige Masse entstanden ist. Falls sie zu trocken ist, gerne etwas Wasser zugeben.

3

Die Masse in eine Springform geben und mit den Händen gut andrücken.

4

Die eingeweichten Cashewkerne in der Küchenmaschine zu einer cremigen Masse verarbeiten. Den Limettensaft, den Honig, das Dicke aus der Kokosmilchdose und die Banane dazugeben und weiterrühren.

5

Die zähe Masse auf dem Boden verteilen. Mit einem Spachtel schön gleichmässig verstreichen.

6

Die Mangos schälen und in kleine Stücke schneiden. Alles pürieren, so dass ungefähr 500 ml Mangopuree entsteht.

7

Nun das Agar Agar oder die Gelatine nach Gebrauchsanweisung unter die Mangomasse ziehen und schnell über dem Kuchen verteilen.

8

Den Kuchen in den Kühlschrank stellen und für 2-4 Stunden fest werden lassen.

Hinweise

Agar Agar wird ursprünglich aus Algen gewonnen. Es ist also das Produkt der Wahl für Vegetarier und Veganer. Inzwischen bekommt man es auch im Grosshandel. Das Problem ist, dass es dann zum grössten Teil aus Glucosesirup besteht. Also lieber auch hier ein Bioprodukt kaufen. Gelatine wird aus tierischen Knochen gewonnen und enthält kein Zucker. Es muss also jeder/jede selber entscheiden, welches Geliermittel er brauchen möchte. Natürlich kann man auch völlig darauf verzichten und das Mangopuree einfach über den Kuchen giessen…

 

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