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Hafer-Rhabarber-„Brot“

In vielen meiner aktuellen Back-Waren verwende ich Kokosmehl, so auch im heutigen Rezept. Wieso?  

Kokosmehl ist glutenfrei und hat einen sehr grossen Anteil an Ballaststoffen, bindet Gifte und senkt die Blutfettwerte. So reguliert Kokosmehl den Cholesterinspiegel (lässt den Blutzucker nur langsam steigen) und ist Low-Carb. Wenn Du also versuchst, deine Kohlenhydrate zu reduzieren, dann ist das Kokosmehl dein Freund. Kalorienmässig schlägt es ähnlich wie das normale Mehl zu Buche. Aber es ist fettarm und eiweissreich. Da es einen süsslichen Geschmack hat, wird beim Backen weniger Zucker benötigt. Das Kokosmehl bindet aber viel Flüssigkeit. Es kann also nicht einfach wie normales Mehl verwendet werden. Das Verhältnis ist etwa 1:5. Das heisst für 500 g Mehl verwendet man ca. 100 g Kokosmehl oder einfach dementsprechend mehr Flüssigkeit.

Ich verwende das Kokosmehl auch in meinen Smoothies als leichte Süsse und als Bindungsmittel. 

Das heutige Rezept ist durch Zufall entstanden. Ich hatte letzte Woche von meiner Mutter Rhabarber bekommen. Das meiste davon hatte ich bereits verarbeitet, aber ein grosser Stengel war noch übrig. Und den wollte ich heute endlich verbacken. Aus diesem Grund entstand dieses Hafer-Rhabarber-Brot. Die Süsse kommt dieses Mal alleine vom Apfelmus und dem Kokosmehl. Natürlich kann man noch mehr Süsse dazugeben. Am Teig für dieses Brot pröble ich schon eine Weile herum. Ohne Ei zu backen ist nicht immer ganz einfach, da die Backwaren dann oft etwas feucht und nicht so luftig werden. Darum müssen die Zutaten immer wieder neu zusammengemischt werden. 

Idealerweise lässt man das „Brot“ nach dem Backen eine Weile abkühlen, dann setzt sich auch der Teig und bekommt eine coole Konsistenz. Aber ganz ehrlich, ich habe es noch nie geschafft, nicht wenigsten ein bisschen davon warm zu essen…

Viel Spass beim Nach-Backen!!

Weitere Rezepte mit Kokosmehl: 

Süsskartoffel-Kokos-Brot, Zucchini-Bananen-Muffins, Apfel-Haselnuss-Muffins, Apfel-Kokos-Pancakes.

Hafer-Rhabarber-

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Portionen: 5-6 Zubereitungsdauer: 15 min Vorbereitung, 40-50 min Backzeit

Zutaten

  • Für eine 20cm Cakeform:
  • 100g Haferflocken, fein
  • 1 Chia-Ei (1 EL Chiasamen, 2 EL Wasser- 5 min ziehen lassen)
  • 15 g Flohsamenschalen (oder 15 g geschrotete Leinsamen)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillepaste
  • 120 g Apfelmus
  • 20 g Kokosmehl
  • 1.5 dl pflanzliche Milch
  • Bei Bedarf zusätzliche Süsse: Ahornsirup, Reissirup, Dattelsirup, Honig usw.
  • 1 Stengel Rhabarber (in kleine Stücke geschnitten)

Anleitung

1

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2

Alle Zutaten (bis auf den Rhabarber) zusammen mischen und einen Moment stehen lassen.

3

In eine mit nassem Backpapier ausgelegte Cakeform streichen und gut verteilen.

4

Mit den Rhabarberstücken belegen.

5

Im Ofen für 40-50 min backen.

Hinweise

Ich habe bewusst keine zusätzliche Süsse dazu gegeben, damit ich das Brot auch zum Frühstück essen kann. Natürlich kann man aber bereits den Teig zusätzlich süssen. Die Süsse kommt im ursprünglichen Rezept vom Kokosmehl und dem Apfelmus.

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