Frühstück/ Rezepte

Reis-Bananen-Pancakes gesunde, feine Variante des Klassikers

Reis, Bananen, Apfelmus, Kamillentee und Zwieback – davon habe ich mich nun fast zwei Wochen ernährt. Dieser Blog entstand ursprünglich aus zwei Beweggründen: Ich wollte einerseits meinen Patienten Möglichkeiten aufzeigen, wie man auch ohne Milch, Weizen und Zucker leben und kochen kann. Denn das ist immer wieder eine riesige Hürde für die meisten. Und der zweite Punkt ist eben der, dass ich einfach auch so kochen muss. Denn die Nahrungsmittel die ich nicht benutze, tun mir einfach wirklich nicht gut. Und da ist es einfacher, bereits jeden Tag so zu essen dass es nicht zu einer Magenschleimhautentzündung oder überhaupt einer Entzündung kommt.

Fairer Weise muss ich aber sagen (und das sage ich auch all meinen Patienten so) dass, je weniger Stress und je besser es mir geht, die Verträglichkeit auch variieren kann. Aber Stress und dann noch falsche Nahrungsmittel kann in meinem Fall wirklich mühsame Folgen haben. So geschehen in den letzten Wochen.

Wir waren 2 Wochen in den Bikeferien im Engadin und im Südtirol. Es war wunderschön und wir  fuhren ziemlich strenge Tagestouren.

Und das gibt Hunger! Leider ist selten eine der Hütten in den Bergen auf solche Gesund-Esserinnen wie mich eingestellt. Dann gab es zum Mittagessen oft Suppe oder eine Aufschnittplatte. Grundsätzlich gar nicht so schlimm, wenn in der Suppe nicht meistens Milch gewesen wäre und es zu den Plättli nur Brot gab. Und ich nicht bereits mit einem empfindlichen Magen in die Ferien gestartet wäre.

Also nicht ganz ideale Essbedingungen. Ich habe versucht das Beste herauszuholen. Ich hatte meine eigene Porridgeproteinmischung (Rezept folgt) dabei, die ich am Buffet nur mit heissem Wasser anmachen konnte und etwas Früchte oder eine Banane dazu. Fertig. So war zumindest das Frühstück gut verträglich.

Das Nachtessen war dann (ausser im Engadin) oft wieder sehr fleischlastig, da die vegetarischen Varianten (vegan gab es im Südtirol so gut wie nie!!) immer mit viel Käse überbacken waren.

Und wir waren im Land der Gelati. Logisch, dass wir uns nach den anstrengenden Touren ab und zu ein Eis gönnten. Auch wenn ich da genau weiss, dass es mir nicht gut tut. Aber so ab und zu geht es eben gut.

Aber dieses Mal war es wohl einmal zu viel. Denn mein Magen hat plötzlich gestreikt und wir mussten die Ferien ein paar Tage früher abbrechen. Seit da gibt es Schonkost 🙂

Aber nun fühlt sich alles langsam wieder gut an und ich fange an, wieder weitere Nahrungsmittel dazu zu nehmen und zu testen, was schon geht. Diese Pancakes waren der Beginn. Grundsätzlich bestehen sie nämlich immer noch aus Reis und Banane… und dann kommen noch Eier usw dazu. Also ein gutes Frühstück um einen Versuch zu wagen.

Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass man nicht süss in den Tag starten soll, da sonst der Zuckerspiegel den ganzen Tag lang durcheinander kommt. Das ist auch der Grund wieso man von mir selten bis nie ein Rezept für ein süsses Frühstück wie Pancakes zu sehen bekommt.

Die akutelle Situation ist aber nun doch eine andere. Und die Pancakes selber sind nur mit der Banane gesüsst und das Apfelkompott kommt auch ohne zusätzlichen Zucker aus…

Reis-Bananen-Pancakes

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Portionen: 6 Stk Zubereitungsdauer: 5 min, 30 min Ziehen, 5 min Zubereitung

Zutaten

  • 2 Eier
  • 1 Banane
  • 3 EL Reisflocken (geht natürlich auch mit allen anderen Flocken)
  • 1 EL Flohsamenschalenpulver
  • 1 Msp Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Kokosöl

Anleitung

1

Alle Zutaten mit einem Stabmixer zu einem gleichmässigen Teig verrühren.

2

30 min ruhen lassen.

3

In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und 6 gleiche Pancakes ausbacken. 1 EL Teig ergibt einen Pancake.

Hinweise

Varianten: Wenn Du gerne Heidelbeeren magst, kannst Du bereits ein paar unter den Teig mischen. Oder einen halben fein geriebenen Apfel. Gewürztechnisch kannst Du Dich austoben. Ich hatte bereits einen zimtlastigen Apfelkompott dazu, darum habe ich mich beim Teig zurückgehalten. Aber Zimt, Muskat, Tonkabohne, Vanille und ein wenig Kurkuma gehen eigentlich immer 🙂

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